
Elfriede Schwab
*1931
Filmemacherin
Elfriede Schwab, geboren 1931 in Wien, studierte Rechtswissenschaften und strebte eine Laufbahn als Jugendrichterin an. Trotz aller Bemühungen scheiterten ihre Pläne, denn "in Österreich gibt es schon eine Richterin, und das ist genug", hieß es Mitte der 1950er Jahre.
Ihre ersten Filmversuche unternahm sie mit der 8-mm-Eumig-Kamera ihrer Eltern Maria und Franz Groer, die der Vater zur Pensionierung erhalten hatte. Auch Elfriede Schwab begann erst nach ihrer Pensionierung 1980 zu filmen, als ihre Kinder erwachsen waren und sie auf Reisen ging. Wochen und Monate verbrachte sie in Asien. Unzufrieden mit ihrem ersten Film, den sie in Tibet drehte - "Aus der Fotografie kommend, habe ich beim Filmen viele Fehler gemacht“ - trat sie dem AFC21 bei, nachdem sie eine Anzeige des Vereins in einer Tageszeitung gesehen hatte. Später wurde sie Mitglied im Klub der Kinoamateure Österreichs und nahm mit ihren Reisefilmen an zahlreichen Amateurfilmwettbewerben teil.
